30. März 2017

Marrakesch

Heute sind wir in Marrakesch angekommen.  Brütend heiss war es aber die Mädels hier laufen noch in Daunenjacken oder anderen gefütterten Jacken rum,  unglaublich. 

Vorab gibt es noch zu erzählen,  dass ein Teil der Gruppe heute eine extra Tour hatte durch ein schönes Tal,  das Ounila Tal,  durch welches der Bus nie gekommen wäre.  Mit 2 Allradjeeps und 12 Leuten haben wir wieder fantastische Landschaften gesehen,  so bunt,  so besonders, wirklich toll und lohnend.  Kurz vor einem Pass auf 2257m Höhe sind wir mittags wieder zum Bus dazu gestoßen.  Dieser war passend da, hatte aber wohl Verspätung wegen diverser Reparaturen... 

Naja in Marrakesch mit großer Vorfreude angekommen,  hat mich der erste Abend eher konsterniert.
Der berühmte Platz Djemaa El Fna hat nach den entspannten Tagen in kleineren Orten erstmal geschockt.  Tausende Menschen,  Verkaufsstände,  unglaublich viele Touristen,  Lautstärke und Gewusel.  Soweit so gut.  Damit kann ich umgehen.  Leider wurde es mehr oder weniger ein Spiesroutenlauf mit hartnäckigen Verkäufern, hunderten Damen,  die einem Henna auf die Hand pinseln wollen,  Leute die Tempotaschentücher verkaufen,  Bettler,  viele Bettler,  Alte und Kinder,  Musikbands,  Leute mit Affen und Kobras,  die Geld wollen,  sobald die eine Kamera in 20m Entfernung sehen,  Leute, die einen in ein Restaurant ziehen wollen etc. 
Und was ich am unschönsten fand,  dass hier ein recht aggressiver Ton herrscht. Das hebt ein wenig den Eindruck der superfreundlichen netten Marokkaner auf,  denen wir auf unserer Reise begegnet sind. 
Schauen wir mal wie es morgen wird. 

Ja auf einmal kommt nach Marrakesch nur noch eine weitere Station.  Und es sind nur noch 4 ganze Tage. 

Oh man im Zimmer neben uns ist irgendwie eine arabische Großfamilie.  24Uhr und eine Lautstärke als wären sie bei uns im Zimmer.  Na toll. 


28. März 2017

Ait Ben Haddou und sonstiges


Der Bus schlängelt sich gerade über den Antiatlas.  Wenn es Berg hoch geht,  muss die Klimaanlage ausgeschaltet werden,  damit der Bus gut hoch kommt.  Die hintere Tür geht schon seit paar Tagen nicht mehr auf.  Hoffentlich hält der Bus die letzte Woche noch durch. 

Aber im Bus kann ich dir Zeit gut nutzen,  bissl was für den Blog zu schreiben.  Und seitdem Ich das eingerichtet habe,  dies per mail online zu stellen,  geht das viel  schneller.

Kurz vorm Mittag,  erinnere ich mich an einen Satz der so schön im Reiseführer stand:  auf der Speisekarte findet man die üblichen Verdächtigen.  Was heisst Tajines mit Fleisch und oder gemüse,  Couscous,  Spiesse. 
Gestern waren wir der Tajines mal überdrüssig und haben Pizza vertilgt.  :-) 

Nun sind wir auf dem Weg nach Ait Benhaddou, mit einer alten Kasbah,  die nun mehr als Filmkulisse und Touristenattraktion gilt.  Unesco weltkulturerbe. Filme wie Gladiator,  game of thrones und Lawrence von Arabien wurden hier gedreht.  Wir sind an sich auch auf der Straßen der Kasbahs weil es hier in der Gegend viele dieser gibt.
Eine Kasbah ist eine Burgähnliche Grossfamilienbehausung wohlhabender Familien.  Früher wurden die alle aus Lehm gebaut,  scheinbar war die Haltbarkeit solcher Lehmbauen nicht sehr gut,  so dass es viele viele verfallene Häuser gibt,  weil die Anwohner auf Betonhäuser umgestiegen sind.  So auch alte Kasbahs, wenn sie nicht restauriert werden.  Der Verlust der Vorteile von Lehm,  wie wärmespeicher im Winter und kühlend im Sommer wird dann wohl in Kauf genommen von denen die es sich leisten können. 

Mal sehen was uns heute erwartet im Hotel.  Irgendwie sind die Hotels süß und nett aber irgendwie immer mit Unzulänglichkeiten, dass irgendwas nicht geht.  Warmwasser,  Licht,  Toilettenspülung seltenst Haken in Zimmern oder Bad. etc. 
-mittlerweile angekommen
das jetzige Hotel ist dennoch wieder total süß. 

Die Festung und die Ausblicke von oben waren mega beeindruckend. unser Guide Hassan wie immer.. hat am Ende der geführten Tour noch Tee angeboten und unseren Fragen Rede gestanden... also er hat nur eine Frau, das reiche ihm auch :-) auch finanziell gesehen, 1 Kind und hat im Gladiator mit gespielt , so wie wohl alle aus der Gegend um die Tribünen in der Arena mit tausend Menschen zu füllen. Haben also noch einen Filmstar kennengelernt. 

27. März 2017

Marokkanische Wellness

Heute: Hammam

Mei,  jetzt sind wir so sauber,  die trockene Winterhaut,  der Dreck der letzten 2 Wochen...  Alles weg. 

Fast alle Weiberleit der Gruppe haben das Hammam Angebot heute im Hotel angenommen.  Ein gekachelter Raum,  dessen Boden und Wände warm waren wie in einer 50 grad Sauna, um 15 Uhr gings los.  dann wurde man gewaschen,  dann einweichen,  und dann kam das Ganzkörper Peeling.  Alle im Raum und von 2 Damen wurde man dann bearbeitet und geschrubbt.  Ein gegacker und geschnatter,  war echt lustig und jetzt fühlt man sich einfach toll.  Die Haut ist ganz weich.  Herrlich. MarokkanischeWellness eben

Sonst sind wir nicht so ganz sicher,  warum der Ort Zagora am Reiseplan steht und wir dafür 200km in ein Tal reingefahren sind.  Hier gibt's irgendwie nicht so viel,  was die  lange Reisezeit und den kurzen Aufenthalt rechtfertigt. 
Morgen fruh geht's weiter eine nacht in der Nähe von Ouazarzate

25. März 2017

Wüste und Dades Tal

Nun liegen 3 eindrucksvolle Tage hinter uns,  wir sind fast berauscht von den vielen Eindrücken. 

Vor der Wüste sind wir noch zu einem riesigen Wochenmarkt gefahren. Doch auch wieder sehr beeindruckend,  inklusive schaf und ziegenmarkt.  Der eselmarkt war etwas traurig,  wie die da rum standen.  Wenn eh klar ist,  dass wir da nix kaufen zb beim Fleischer ist es auch nett mit den Leuten in Kontakt zu kommen.  Die Marokkaner sind wirklich sehr freundlich.  Selbst wenn sie was verkaufen wollen ist es manchmal anstrengend,  manchmal auch lustig. 
Aber egal wo der Bus hält tauchen aus dem Nichts auf einmal Souvenirverkäufer auf,  erstaunlich. 
Ein zu erstehendes Souvenirs hier in der Gegend sind Fossilien.  Unglaublich,  überall im Fels waren richtig deutlich erkennbare Schnecken und Würmer zu sehen.  Und besonders faszinierend und hübsch sind die sogenannten Sandrosen.  Verfestigte abstrakte Formen aus Sand.

Ja jedenfalls vorgestern ging es nachmittags mit Jeeps in die Wüste zu einem Camp nach Erg Chebbi.  Im Verhältnis nur ein kleiner Wüstenklecks mit 10x30km aber dafür stattliche Dünenerhebungen,  richtige Berge und in der Nachmittagssonne tolle Lichtspiele.  Da diese Landschaft so fremd ist für uns,  waren Ich doch sehr hingerissen.  Das Camp war voll Luxus mit Zweier-Zelten und richtigen Betten.  Kaum angekommen gings  mit Kamelen und einigen Berberguides los in die Dünen.  Echtes Highlight zum Sonnenuntergang.  Das war echt so schön. 

Nachts kam ungewöhnlich plötzlich ein sehr starker Sandsturm auf,  da weiß man warum speziell die Berber auch komplett vermummt sind.  Der Sand ist überall eingedrungen,  es knirschte zwischen den Zähnen.  Alle Decken hat es verweht und das Zelt flatterte auch recht laut. Auch am nächsten Tag haben wir diese Sandsturmwolke noch deutlich gesehen und teils gespürt. 
Aber mit ohropax gings nachts gut.  Und dann hab ich am nächsten Morgen glatt von einem der Berber einen Antrag dazubleiben  bekommen :-) 
Ich sei seine Fatima.  Klar. 
So generell gesehen sind es schon fesche Feger die Berberburschen mit ihren Turbanen :-)  leider meist voll schlechte Zähne und bissl klein. 

Weiter ging es in die Todra Schlucht,  mit sehr hohen Felsen und einen kleinen Durchlass als Strasse und nun sind wir im Dades tal .  Sehr beeindruckende weil ebenso fremdartige Landschaft so das wir ständig anhielten um Fotos zu machen,  an jeder Ecke kamen wieder neue tolle Felsformationen zum Vorschein.  So haben wir heute eine schöne Wanderung gemacht und waren  hier auf knapp 2000m Höhe. Somit durchaus sehr frisch.  Ob der eine tagsüber gut,  abends und im Schatten ziemlich kalt.

Der Versuch mein Kameraproblem zu lösen,  ist leider weiterhin gescheitert.  Kein Ladegerät gefunden,  der universal charger geht mit dem Akku nicht und das wilde Experiment mit dem falsch eingepackten Gerät hat auch nicht gefruchtet.  Einer aus der Gruppe hat sich voll reingekniet,  kabel zu finden und von Pol zu pol zu verlängern.  Die Konstruktion sah gefährlich aus.  Ging letztendlich jedoch nicht.  Schade.

Dafür dürfte es morgen an einen der wärmsten und südlichsten Punkte gehen,  nach Zagora. 

So nun gibt's bald essen.  Zu Essen haben wir hier neue Varianten der Tajine entdeckt.  Das Frühstück ist leider weiterhin nicht meins.  Ein Stück Schmelzkäse ist schon mein morgendliches Highlight . 

22. März 2017

Ziz Tal

Fez und eine lange Busfahrt

Heute steht mehr oder wenige den ganzen Tag Busfahren an.  Wir fahren von Fez nach Erfoud.  Klingt immer wie Erfurt.  Unsere längste Busfahrt der Reise und kommen dann am Rande der Wüste an.  Aber zuerst noch ein paar Worte zu Fez. 

Fez ist ebenso eine der wichtigsten und bedeutendsten Städte Marokko,  frühere Hauptstadt und auch eine der vier königsstädte  (mit einem nicht zu besichtigem Palast).  Fez hat die älteste und größte Medina/Altstadt Nordafrikas und auch die älteste Universität Marokkos aus dem 9.JH.

Haben gestern eine lange interessante stadtführung gemacht.  Der Preis für das sehen/gehen durch Gassen,  durch die wir nie gegangen wären,  war dass wir doch durch die eine oder andere verkaufsveranstaltung geschleusst wurden.  :-)
Die Medina hat ein Wirrwarr von gut über 8000 Gässchen,  einige weniger als 1m breit.
Es leben dort gut 200.000 Menschen.  Und neben den Dingen die Touristen gern kaufen,  gibt es dort in den Souks alles was die leute zum leben brauchen.  Alle Lebensmittel,  Schneider und textilien,  Technikzubehör,  scherenschleifer,  keramik,  etc. Textilfärbereien,  webereien,  Möbel insbesondere Hochzeitsausstatter,  Haushaltswaren und mehr.

Besonders beeindruckend weil mittelalterlich war eine große Gerberei.  (Fotos gestern das mit den runden Behältern)  dort hat es unerträglich gestunken,  wir wurden mit Minze ausgestattet,  die wir vor die Nase hielten...  Und es war gestern nicht sehr heiss,  wir wollten uns nicht vorstellen wie es im Hochsommer riecht. Das Fell wird dort 2 Wochen in eine Ammoniaklösung getaucht,  angeblich nur aus Taubenkacke,  getrocknet und dann in Farbbecken gefärbt.  Mit Henna,   Safran etc.  Kann mit den dämpfen nicht gesund sein,  da zu arbeiten. Und ständig in irgendeine dieser Brühen zu greifen. Zugegebenermaßen war das Leder der Jacken traumhaft weich. Und die Preise gut.

Dann waren wir noch in einem keramikwerk,  die dort auch manuell mosaike für Tische und Brunnen machten,  klar der Laden für Tücher und Decken und zum Abschluss noch die Teppiche :-)  aber jeder laden hat seine Käufer gefunden. 

Die Landschaft unterscheidet sich jetzt gravierend von der vor Fez.  Dort war alles sehr grün, viel Landwirtschaft,  üppig.  Heute begleiten uns karge,  steinige ockerfarbige Landschaften.  Dafür sind vorhin richtig hohe schneebedeckte Berge des hohen Atlas im Hintergrund gewesen. 
Heute rebelliert mein Magen etwas.  Ich weiß nicht ob es an der Busfahrt oder an anderem liegt. 
 
Nach gut 11h mit vielen Pausen sind wir gleich da.  Seit einer Weile fahren wir neben einem sehr breiten Flussbett das einer langgezogenen Oase gleicht. Teilweise tief in einem Canon,  sehr beeindruckend. 

Der nächste Ort Erfoud ist nur ein kurzer unbedeutender stop, um morgen in die Wüste zu fahren. 
Das wird sicherlich auch spannend.  Kamelreiten.
Magen so lala jetzt am Abend.

21. März 2017

Fez Medina

Fez

20. März 2017

Meknes

Ein weiterer Tag ist vorbei.  Heute war es eher anstrengend mit 3 Stationen.  Erst die riesige antike Stätte Volubilis,  wo die Römer viele Steine liegen gelassen haben.  Dann noch eine kleine Stadt,  Moulay Idriss,  eine Pilgerstätte für Muslime mit einem Mausoleum.  Durften wir aber nicht rein.  Der Ort lag jedoch sehr idyllisch auf einem Hügel.  Und anschließend sind wir nach Meknes,  auch eine der 4 Königsstädte mit Palast und so, aber auch dieser nicht zugänglich.  Leider hat sich die Zeit recht verzögert,  dass wir nicht viel von Meknes gesehen haben.  Der Fahrer hatte sich mal wieder verfahren und diese Zeiten fehlen am Ende.

Jetzt geht es zurück nach Fes oder Fez.  Dort schauen wir uns morgen den Ort ausführlich an.  Die Medina soll eine der verwinkelsten und verwirrendsten sein. 

Was ich bisher sehr gewöhnungsbedürftig finde, ist das Frühstück.  Fast ausschließlich Süsskram,  Gebäck,  Kuchen, Marmelade bis auf paar Oliven und manchmal eine Wurst mit eigenartiger Konsistenz und ebensolchem Geschmack.  Der Süsskram ist auch überall an Strassenständen zu finden.
Wenig Strassenstände mit herzhaftem.

Das Essen sonst ist soweit gut.  Wir essen oft Tajines mit verschiedenen Zutaten,  Couscous mit Zeugs drauf,  etc vermuten aber dass die Speisekarten,  die überall gleich aussehen inhaltlich,  sich recht bald in erschöpfen.  Müssen da mal mehr suchen. 

19. März 2017

Chefchouen


So nun sind schon wieder 3 Tage vorbei.  Der Bus hat irgendwie wieder funktioniert.  Was auch immer er gemacht hat,  er hing jedenfalls am nächsten Tag hinten 10cm höher als am Tag vorher und er fährt jetzt vorsichtig über Erhebungen.

Wir waren jetzt in Chefchouen im Norden Marokkos im Rif Gebirge.  Ein schönes Städtchen in den Bergen. In der Madina sind so ziemlich alle Häuser blau,  was sehr hübsch ist,  manchmal auch sehr kitschig.  Die Stadt scheint das  Rothenburg ob der Tauber von Marokko zu sein.  Überschwemmt von Touristen, davon Horden Asiaten und 90% Souvenirläden.    Aber irgendwie dennoch hübsch,  nette Atmosphäre.  Was mir hier besonders gefallen hat,  was dass fast alle spanisch sprechen und nicht wie sonst arabisch und französisch,  wo ich ein wenig aufgeschmissen bin sprachlich. 

Der gestrige Tag an sich stand zur freien Verfügung.  Heiner,  der Reiseleiter,  hat vormittags noch eine Wanderung zu einem Hügel mit Moschee angeboten,  der Rest war individuell alleine oder mit anderen durch den Ort schlendern.  Der eine oder andere (ich :-)) sind auch dem einen oder anderen Angebot der Läden erlegen. Und so habe ich eine seeeehr hübsche Decke gekauft.  Und ein paar Sandalen :-)  Angenehm war hier, dass man bei den Läden nicht bedrängt wurde sondern in Ruhe schauen und auch stressfrei weggehen konnte. 

Ich musste gestern noch auf andere unfreiwillige shoppingtour gehen...vorgestern der grosse Schock: Ich stellte fest,  dass ich das falsche Ladegerät für meine Kamera eingepackt habe.  :-(  konnte nur ein eigenartiges universal Ladegerät ergattern,  welches aber bisher keinen Erfolg gebracht hat.  Im Gegenteil.  Der Reststrom des Akkus,  der evtl doch noch n knappen Tag gehalten hätte,  war dann auch noch weg.  Komplett entladen.  Ich könnt heulen.  Naja Tränchen verdrückt,  nun isses so.  Muss halt die handycamera ran. 

Mittlerweile sind wir auf dem Weg nach Fes.  Eine der 4 Königsstädte auf unserer Reise. 

Haben gerade noch auf einem richtig klassischen Sonntagsmarkt auf einem Dorf gehalten.  Es gab alles.  Gemüse, Tiere lebend wie grad frisch dahin und in alles vom Kopf bis fuss auseinander genommen, Haushaltswaren,  Oliven,  BHs,  Schuhe,  elektro second hand,  alles eben.  Die Frauen tragen hier im Rifgebirge eine ganz spezielle Tracht mit auffälligen verzierten Strohhüten und einer rot weiss gestreiften Decke als Rock. Männer tragen generell oft auch so Kutten/kaftan mit spitzen Kapuzen. Sieht lustig bis eigenartig aus.  Wir waren die einzigen  Turis hier am Markt. Spannend. 

Die Gruppe ist soweit prima und lustig.  Bisher keine Ausfälle oder Auffälligkeiten.  :-)  3 Paare,  ein X Schwestern und 12 Alleinreisende.  Auch der Reiseleiter macht seine Sache bisher sehr gut. 

17. März 2017

16. März 2017

Casablanca Rabat

Hello aus Rabat,  der Hauptstadt Marokkos. 
So die ersten Grüße kommen aus Rabat.  Nach einem Blitzstart in Casablanca,  der hiess ankommen,  in ein anderes Hotel als vorhergesehen absteigen,  morgens noch schnell zur Moschee Hassan II (Vorgänger und Vater des jetzigen Königs Mohammed VI) und ab nach Rabat.  Viel mehr hat Casablanca auch nicht zu bieten.
Zur Moschee muss jedoch noch gesagt werden,  dass sie mit 210 m das höchste Minarett an Moscheen bietet und die drittgrößte Moschee weltweit ist. Das Dach der Moschee kann wie ein Schiebedach geöffnet werden.  Lt guide eine Cabrio Moschee :-)  In der würde  der Petersdom locker reinpassen.  Nach einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt ob der nicht vorhandenen Ortskenntnis des Busfahrers ging es weiter.  Nach 2h und   einigen Hüpfern im Bus wenn er über die Verkehrsstopper rumpelte,  stoppten wir in Rabat am Königspalast,  den man jedoch nicht besuchen kann,  an einer römischen Siedlung und am Mausoleum von einem der Hassan Könige ...  Und dann war irgendwas mit dem Bus nicht in Ordnung, er hat paar mal satt aufgesetzt und hing plötzlich hinten sehr tief.  Wir sind gespannt was morgen passiert.  Kann er fahren oder brauchts einen neuen Bus. 
Sind dann noch durch die Mediena gelaufen,  kleine enge Marktgassen mit allem,  was das Herz begehrt. Nach einer leckeren Tajine mit Zitronenhühnchen sind wir jetzt alle platt. 

Die Gruppe ist recht groß mit 20 Leuten und ist durchaus bunt gemischt.  Sogar eine Finnin,  eine Schweizerin (meine Zimmermitbewohnerin)  und zwei Ösi-Schwestern.  Und wie es so ist,  finden sich die,  die gut miteinander auskommen recht schnell. 

Das Wetter ist noch recht frisch.  Bei Sonne dann aber warm.  Grad war ein starkes Gewitter.  Hoffen wir auf Sonne und gutes Wetter die nächsten Tage.
Am Freitag geht's nach Chefchouen,  die blaue Stadt im Norden.  Da freue Ich mich schon sehr drauf. 

12. März 2017

9. März 2017

Nächste Woche geht's auf zu neuen Kontinenten

Tatsächlich geht es mal wieder auf Reisen.  Diesmal steht Marokko am Plan. Afrika, ein Kontinent, den ich bisher  nicht bereist habe, wobei Marroko ja eher orientalisch ist. Jedenfalls eine Rundreise von Casablanca über den Atlas in die Wüste bis nach Marrakesch.  Ich freue mich schon sehr.  Es ist dort derzeit wärmer als erwartet.  Und ich bin sehr gespannt auf die Gruppe.  Alleine in Marokko ohne französisch Kenntnisse war mir doch nicht so das Wahre als Blondie.. Der Reiseplan ist bei Djoser, der Reiseagentur, zu finden.