19. März 2017

Chefchouen


So nun sind schon wieder 3 Tage vorbei.  Der Bus hat irgendwie wieder funktioniert.  Was auch immer er gemacht hat,  er hing jedenfalls am nächsten Tag hinten 10cm höher als am Tag vorher und er fährt jetzt vorsichtig über Erhebungen.

Wir waren jetzt in Chefchouen im Norden Marokkos im Rif Gebirge.  Ein schönes Städtchen in den Bergen. In der Madina sind so ziemlich alle Häuser blau,  was sehr hübsch ist,  manchmal auch sehr kitschig.  Die Stadt scheint das  Rothenburg ob der Tauber von Marokko zu sein.  Überschwemmt von Touristen, davon Horden Asiaten und 90% Souvenirläden.    Aber irgendwie dennoch hübsch,  nette Atmosphäre.  Was mir hier besonders gefallen hat,  was dass fast alle spanisch sprechen und nicht wie sonst arabisch und französisch,  wo ich ein wenig aufgeschmissen bin sprachlich. 

Der gestrige Tag an sich stand zur freien Verfügung.  Heiner,  der Reiseleiter,  hat vormittags noch eine Wanderung zu einem Hügel mit Moschee angeboten,  der Rest war individuell alleine oder mit anderen durch den Ort schlendern.  Der eine oder andere (ich :-)) sind auch dem einen oder anderen Angebot der Läden erlegen. Und so habe ich eine seeeehr hübsche Decke gekauft.  Und ein paar Sandalen :-)  Angenehm war hier, dass man bei den Läden nicht bedrängt wurde sondern in Ruhe schauen und auch stressfrei weggehen konnte. 

Ich musste gestern noch auf andere unfreiwillige shoppingtour gehen...vorgestern der grosse Schock: Ich stellte fest,  dass ich das falsche Ladegerät für meine Kamera eingepackt habe.  :-(  konnte nur ein eigenartiges universal Ladegerät ergattern,  welches aber bisher keinen Erfolg gebracht hat.  Im Gegenteil.  Der Reststrom des Akkus,  der evtl doch noch n knappen Tag gehalten hätte,  war dann auch noch weg.  Komplett entladen.  Ich könnt heulen.  Naja Tränchen verdrückt,  nun isses so.  Muss halt die handycamera ran. 

Mittlerweile sind wir auf dem Weg nach Fes.  Eine der 4 Königsstädte auf unserer Reise. 

Haben gerade noch auf einem richtig klassischen Sonntagsmarkt auf einem Dorf gehalten.  Es gab alles.  Gemüse, Tiere lebend wie grad frisch dahin und in alles vom Kopf bis fuss auseinander genommen, Haushaltswaren,  Oliven,  BHs,  Schuhe,  elektro second hand,  alles eben.  Die Frauen tragen hier im Rifgebirge eine ganz spezielle Tracht mit auffälligen verzierten Strohhüten und einer rot weiss gestreiften Decke als Rock. Männer tragen generell oft auch so Kutten/kaftan mit spitzen Kapuzen. Sieht lustig bis eigenartig aus.  Wir waren die einzigen  Turis hier am Markt. Spannend. 

Die Gruppe ist soweit prima und lustig.  Bisher keine Ausfälle oder Auffälligkeiten.  :-)  3 Paare,  ein X Schwestern und 12 Alleinreisende.  Auch der Reiseleiter macht seine Sache bisher sehr gut. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen